Aufgrund fachlicher und technikfolge-ethischer Gründe unterstützen wir seit Dezember 2025 in unserem Kundenkreis keine MS-Office‑Umgebungen mehr. Wir setzen auf Alternativen, mit denen Sie weiterhin komfortabel, jedoch kostenschonender und privatsphäre-optimierter arbeiten können.
Konkret bedeutet das: Bei Neuinstallationen, Rechnerwechseln oder Störungen werden wir die folgenden Programme nicht mehr instand setzen sondern durch andere Lösungen ersetzen:
- MS Word 🚫
- MS Excel 🚫
- MS Powerpoint 🚫
- MS Outlook 🚫 🚫 🚫
- One Drive 🚫 🚫
- MS Edge 🚫 🚫
- MS Publisher 🚫 wird von Microsoft ab 2026 aufgegeben und eingestellt.
- MS Powerpoint 🚫 wird von jüngeren Anwenderinnen und Anwendern kaum noch genutzt; mit Tools wie Canva oder Drittanbieter‑Office‑Suiten stehen deutlich modernere und weniger „überladene“ Alternativen bereit.
Ausnahmen behalten wir uns nur in klar begründeten Einzelfällen vor, die wir individuell prüfen.
Begriffsklärung – Windows, Office, Betriebsystem, Anwendungsprogramme (=Software)
Gerne werden Begriffe wie Windows und Office durcheinander geworfen. Daher ist es wichtig die Unterschiede zwischen Windows, Office, Betriebssystem und Software zu kennen; mehr dazu hier:
https://compeff-blog.cf2.de/2026/der-unterschied-zwischen-windows-und-office-betriebssytem-anwendungssoftware-programme-eine-einfache-anschauliche-erklaerung/
Libre Office – die kostenfreie Office-Paket-Alternative für Dokumente, Tabellen, Präsentationen, Flyer, Broschüren!
Rund 80% unseres Kundenkreises arbeiten bereits erfolgreich mit dem kostenlosen LibreOffice; wir selbst nutzen es (inkl. dessen Vorgängern ) seit über 25 Jahren.
https://www.libreoffice.org (gratis)
Libre Office öffnet die Dokumente aus Word, Excel, Powerpoint, Publisher oder gar MS Works, Lotus und Abi Word in der Regel zuverlässig und fehlerfrei; Probleme entstehen meist nur bei sehr verspielt gestalteten Dateien, unsauber erstellten Dokumenten oder komplexen Formelbezügen (Excel).
Libre Office beinhaltet:
- Writer Textverarbeitung (ähnlich MS Word)
- Calc Tabellenkalkulation (ähnlich MS Excel)
- Impress Präsentation (ähnlich MS Powerpoint)
- Draw Zeichnung/Designs (ähnlich MS Publisher)
- Base Datenbank
- Math (mathematisches Formeltool)
Die Oberfläche lässt sich optisch recht gut an alte wie neue MS‑Office‑Versionen anpassen, sodass der Umstieg vielen Anwendern leichtfällt. LibreOffice speichert im weltweit genormten und freien OpenDocument-Format, das auch von Ihren Kommunikationspartner mit Libre Office, Open Office, Softmaker Officer oder MS Office gelesen, geöffnet und bearbeitet werden kann.
Für Libre Office gibt es viel Literatur sowie Einführungs- und Lernvideos (z.B. kostenfrei auf Youtube oder preisgünstig auf Lernplattformen wie udemy).
Softmaker Office – die professionelle, hochkompatible Office-Paket-Alternative für Dokumente, Tabellen, Präsentationen!
Wo starke Kompatibilität mit komplexen Microsoft‑Dokumenten sowie DSGVO-Konformität gefordert ist (MS-Office erfüllt die DSGVO gemäß etlicher Datenschutzbeauftragter nicht), empfehlen wir SoftMaker Office als professionelle Alternative aus Deutschland. SoftMaker Office NX nutzt die Microsoft‑Formate DOCX, XLSX und PPTX als Standard und orientiert sich in Optik und Bedienführung sehr stark an MS Office, wodurch sich Anwender schnell zurechtfinden.
https://www.softmaker.de (kostenpflichtig)
Softmaker Office besteht aus:
- Textmaker Textverarbeitung (sehr ähnlich und hochkompatibel zu MS Word)
- Planmaker Tabellenkalkulation (sehr ähnlich und hochkompatibel zu MS Excel)
- Presentations (ähnlich und kompatibel zu MS Powerpoint)
- (als MS Publisher-Ersatz empfehlen wir dazu das kostenfreie LibreOffice Draw)
SoftmakerOffice ist kostenpflichtig, entweder per Einmalkauf oder im Jahresabo; in beiden Varianten ist es deutlich
kostengünstiger sowie datenschutzfreundlicher als MS Office. Zudem ist es bzgl. der Bedienung so gestaltet,
dass ein Umstieg von MS-Office für semiprofessionelle Office-Nutzer (Firmen-Angestellte, Lehrer, Schüler u.ä.) am leichtesten fällt.
Softmaker-Office ist – im Gegensatz zu MS-Office – konform zur deutschen Datenschutzgrundverordnung DSGVO.
Sie können zum Testen auch eine kostenfreie Testversion installieren bzw. von uns installieren lassen; die Entscheidung fällen Sie dann 30 Tage später.
Die Einmalkauf-Dauerversion, „Softmaker Office 20xx“ gibt es nur für Windows, macOS (= Macbook, iMac) und Linux.
Preis 129,95€ ; darf auf 5 Geräten genutzt werden
Testversion: https://www.softmaker.de/produkte/softmaker-office/download-dauerversion
Die Abo-Version „Softmaker NX Universal“ läuft auf auch auf ipads, iphones, Android-Smartphones und Windows-Rechnern, macOS (= Macbook, iMac), Linux.
Abo-Preis 49,90€/Jahr ; darf auf 5 Geräten genutzt werden
Testversion: https://www.softmaker.de/download/programme
Thunderbird – E‑Mail‑Software – Komfort ohne Outlook‑Ballast und Outlook-Dauerprobleme!
Mit Mozilla Thunderbird gibt es eine kostenfreie eMail-Software, die wir seit knapp 30 Jahren einsetzen (damals noch Netscape) und die im Großteil unseres Kundenkreises bereits genutzt wird. Thunderbird wird bereits von einem Großteil unserer Kunden genutzt und bietet im Vergleich zum seit vielen Jahren wenig innovativen Outlook klare Vorteile: leistungsfähige interne Mail‑ und Dateiorganisation, sehr gute Junk‑/Spamfilter, hohe Stabilität und zuverlässige Datenmigration auf neue Systeme. Zusätzlich bringt Thunderbird Kalender‑ und Aufgabenfunktionen gleich mit.
https://www.thunderbird.net/de/
Falls Thunderbird nicht ausreichen sollte, leistet die Software eMClient gute Dienste.
https://de.emclient.com/
Firefox Browser und Brave Browser – die Alternativen für Internet-Surfen mit Edge ….. ?
Beim Browser setzen wir weiterhin auf bewährte Open‑Source‑Technologie:
Mozilla Firefox nutzen wir und 95% unserer Kundenkreises seit Jahrzehnten und empfehlen ihn als unseren Favoriten für freies, sicheres und anpassbares Surfen.
https://www.firefox.com/de
Für alle, die einen verbreiteten Konzern‑Standardbrowser bevorzugen, ist Google Chrome eine gute Wahl, da er – wie Edge – auf der Chromium‑Engine basiert, aus unserer Sicht aber weniger bevormundend agiert, auch wenn man sein Surfverhalten hier potentiell einer „Datenkrake“ anvertraut, die dennoch dem Microsoft-Browser Edge in jedem Belang vorzuziehen ist.
Mit dem Brave‑Browser sehr gut beraten ist, wer die Stärken von Chrome (Kompatibilität, Darstellung, etc) schätzt, jedoch zusätzlich Wert auf integrierte Werbeblocker, besser geschützte Privatsphäre und gesteigerte Sicherheit legt. Brave setzt – wie Edge und Chrome – ebenfalls auf die Chromium-Technik, kombiniert diese aber mit einem klaren Fokus auf Datenschutz und Werbereduktion.
https://brave.com/de/
Unsere Grundsätze:
Wer uns kennt, weiß, wofür unser Herz schlägt: für Open‑Source‑Software, für Software, die man kaufen und besitzen kann, für Privatsphäre, für Community‑ und Gemeinwohl‑Engangement.
Wenig begeistert sind wir von überteuerten, monopolgetriebenen Abo‑Modellen, enger Verflechtung zwischen großen Softwarekonzernen und Bildungspolitik/Kultusministerien sowie von Entwicklungen, die digitale Selbstbestimmung schwächen und in digitale, finanzielle Abhängigkeiten von BigData-Konzernen münden – unabhängig davon, ob Privatnutzer betroffen sind oder eine ganze Volkswirtschaft.
Konkret nehmen wir kritisch wahr, dass Nutzungsbedingungen in Richtung Datenauswertung und KI‑Training verändert werden, Daten „galant“ in die Cloud (= „ein Rechner, der einem Dritten gehört“) komplimentiert werden, Microsoft-Kontenbindung und Cloudzwang zunehmen, die Produktqualität und Nutzerorientierung bei steigenden Preisen stetig nachlässt, klassische Anwendungen durch unfertige Nachfolger ersetzt werden und sich BigData/BigTech-Firmen zu bedenklichen Monopolgrößen sowie politiknahen technokratischen Instrumenten entwickeln.
Während die deutsche Politik außer Buzzword-Bingo „Europa/Deutschland muss digital souveräner“ jeglichen Reform-Mut und jegliches Beschreiten einer Handlungsebene vermissen lässt, fangen wir jetzt einfach damit an.
Der politische Reformstillstand der vergangenen mind. 20 Jahre in Deutschland zeigt, dass selbst kleinste Veränderungen nur bottom-up – durch Handlungen und Gewissens-Entscheidungen jedes Bürgers erfolgen können, auch wenn das jeden Tag ggf. eine kleine Ablauf-Veränderung bedeutet. Zielführender als wohlfeil „auf die da oben“ zu schimpfen oder alle 4 Jahre „mal eine andere Partei“ zu wählen ist es sicherlich. Das Wort Stillstand besteht aus „Still“ und „Stand“. Man wächst mit Veränderung und dem Verlassen der Komfortzone. Wichtiger, als Dinge richtig zu tun ist es, das für einen Richtige zu tun.
Dass wir mit der Abkehr von den o.g. Produkten möglicherweise Kunden/innen verlieren (und andere dazugewinnen) werden, nehmen wir bewusst in Kauf – zugunsten unserer Werte und Überzeugungen.
Sie sind herzlich eingelanden, uns auf der Reise zu begleiten, gezielt solche Software-Alternativen und Hersteller zu stärken, die Informations- und Entscheidungsfreiheit, Liberalität, Dezentralität, Lokalität, Transparenz, Datensouveränität und Datenschutz respektieren und dadurch fördern.
Sie gewinnen mit diesem Schritt:
- mehr Kontrolle über Ihre Daten, die Daten Ihrer Kunden, Geschäftspartner, Kommunikationspartner und Familienmitglieder
- günstigere Software, die auf Effektivität ausgelegt ist – nicht auf Upselling
- finanziellen Spielraum, denn es gibt fürs das eigene digitale Leben keine bessere Entscheidung zum Geldsparen, als mit ein wenig Mut aus der „ich bin nur SoftwareXY gewohnt“-Bequemlichkeit auszubrechen. Werbung und Lobbyismus vieler aktienbörsennotierter Softwarehersteller wollen, dass Sie genau das denken. Im Laufe etlicher Jahrzehnte eines Menschenlebens summieren sich nicht notwendige Kosten alleine im Softwarebereich auf vermeidbare Beträge von 5.000-30.000€. Raubkopien oder Graumarktbilliglizenzen sind zur Kostenersparnis übrigens keine Lösung, zudem illegal und oftmals virenbehaftet.
Fazit:
Mit der Nutzung quelloffener oder alternativer Software fördern wir die liberale Vielfalt der IT-Gesellschaft.
Übrigens können Sie Projekte wie LibreOffice, Thunderbird, Firefox und viele andere freie Software (z.B. Audacity, Paint.NET, u.v.m.) mit einer einmaligen Spende finanziell fördern, auch mit kleinen Einmal-Beträgen. Genutzte freie Softwareprodukte verdienen unserer Meinung nach eine finanzielle Zuwendung. Empfehlen Sie solche Software weiter an Freunde, Arbeitskollegen und Vorgesetzte.
Weiterführende Quellen / Begründungen:
Datenkrake neues Outlook: Klassisches Outlook bis 2029 erhältlich. Das neue Outlook basiert auf Webdiensten und überträgt Zugangsdaten und Mails an Microsofts Server. Klassisches Outlook tut das nicht – bis 2029.
https://www.heise.de/news/Datenkrake-neues-Outlook-Klassisches-Outlook-bis-2029-erhaeltlich-11098133.html
https://www.datajob.de/nach-drohung-des-praesidenten-outlook-account-gesperrt
https://www.computerwoche.de/article/3989073/trump-befiehlt-microsoft-sperrt-e-mail-account.html
